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Warum Bad Ems?

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Villenviertel mit Russischer KircheWarum wurde Bad Ems für die Serie der „Great Spas of Europe“ vorgeschlagen? Die zur Nominierung ausgewählten Kurorte sind besonders gute Beispiele für die großen Modebäder des 19. Jahrhunderts. Sie haben eine Geschichte als Badeorte von internationalem Rang, als „Salon de l’Europe“, und diese Geschichte ist noch heute in ihrem Stadtbild erlebbar. In ihrer gesamten Anlage sind sie also besonders gute Beispiele für mondäne Badeorte. In Bad Ems zum Beispiel wird das deutlich, wenn man auf einer der Brücken oder der historischen Aussichtspunkte auf der Bäderlei steht. Wir sehen das unzerstörte Ensemble des historischen Kurviertels mit seiner imposanten Bäderarchitektur am Lahnufer. Daran schließen sich die Denkmalzonen mit den historistischen einstigen Hotelbauten der Römerstraße und der unteren Lahnstraße an. Auf der anderen Seite des Flusses erstreckt sich das für Kurorte typische Villenviertel, darin eingebettet finden wir Kirchen, die ihre Entstehung einzig dem Kurbetrieb verdanken. Bahnhof, Malbergbahn und die historischen Laufbrunnen der Römerstraße zeigen, wie Kurorte frühzeitig eine Infrastruktur entwickelten, die es sonst nur in größeren Städten gab und die sie zu Vorreitern des Tourismus machten. Das gesamte Stadtbild und seine Einbettung in die malerische Landschaft wirken heute noch so wie 1914.

Promenade after Dinner um 1850Neben diesen herausragenden Merkmalen muss jeder der Orte noch besondere Werte aufweisen, mit denen er einen Beitrag zum „außergewöhnlichen universellen Wert (OUV = Outstanding Universal Value)“ der gesamten Serie leisten kann.  In seinem Gutachten zur Bedeutung von Bad Ems für die serielle Bewerbung „Great Spas of Europe“ hat Prof. Dominique Jarrassé vier Attribute herausgearbeitet:

1. Die medizinische Tradition, durch die Bad Ems schon seit dem 16. Jahrhundert als Begegnungszentrum fungiert

2. Qualität und Schönheit der Landschaft und die Integration der Bauten in die Perspektiven der Umgebung

3. Die städtebauliche und architektonische Einheit des Bäderviertels, indem Gebäude aus verschiedenen Epochen integriert sind

4. Der „Salon de l’Europe“ mit gesellschaftlichem, diplomatischem und kulturellem Leben ersten Ranges